Dinkel-Bürli
8 Stück
Der Name „Bürli“ kommt aus der Schweiz und ist dort der Begriff für Brötchen – die Schweizer haben auch komplett andere Mehlsorten und Bezeichnungen. Ein „original schweizer Bürli“ wird mit Ruchmehl gebacken. Ruchmehl ist in Deutschland vergleichbar mit Weizenmehl Typ 1050. Ich hab mich dann mal drangewagt und die Bürli mit Dinkelmehl und einem kleinen Anteil Roggenmehl gebacken – für alle Weizenmehlallergiker eine schöne Alternative und schnell am Morgen zubereitet.
Zutaten
360 g Wasser, kalt
400 g Dinkelmehl Typ 630
100 g Roggenmehl Typ 1150
12 g frische Hefe
12 g Salz
1 EL Honig
Zubereitung
Am Abend vor dem Backtag
Alle Zutaten nacheinander in eine Knetschüssel geben und 6-8 Minuten zu einem homogenen Teig kneten. Der Teig sollte sich vom Schüsselboden lösen.
Den Teig in eine große Schüssel geben, leicht bemehlen, mit Deckel verschließen und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
Am Backtag
Teig aus dem Kühlschrank holen, er sollte sich gut verdoppelt haben, mit etwas Mehl bestäuben. Mit einem nassen Löffel (großer Löffel, evtl. Servierlöffel) 8 Brötchen abstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen – mit Roggenmehl bestäuben.
Nicht mehr kneten sonst geht die Luft aus dem Teig!!!
Solange der Backofen aufheizt, 20-30 Minuten, abgedeckt gehen lassen.
Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze aufheizen.
Brötchen unter Schwaden in den Backofen schieben und 10 Minuten anbacken. Schwaden ablassen, Temperatur auf 190°C drosseln und ca. 10-15 Minuten fertig backen.
Guten Appetit!